Z E 1-1 N T E S KAPITEL.
Säculäre Störu n g e n.
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-13ie Ausdrücke von 5r, Sv und s , welche wir in dem vorherge-henden Capitel durch die Gleichungen L M N gegeben haben ,enthalten also die Störungen, welche der Körperm in seiner ellipti-schen Bewegung durch die Wirkung des Körpers m' leidet, und mansieht, dals alle Glieder dieser Gleichungen, da sie in die Sinusund Cosinus von Winkeln , die mit der Zeit gleichförmig wach-sen , multiplicirt sind, nur periodische, in kleineren oder gre-iseren Zeiträumen wiederkommende Werthe haben , diejenigenGlieder allein ausgenommen, deren Faktor die Zeit t seihst ist,und die daher ohne Ende und über alle Gränzen hinaus wachsenkönnen.
Diese letzten Glieder sind alle in die Gröfse nF multiplicirt,sind daher alle blofse Folgen des störenden Körpers in'. Al-lein die Störungen sind sämmtlich so gering, dafs sie währendeiner bestimmten, nicht gar zu langen Zeit vorzüglich nur aufden Ort des gestörten Planeten in seiner Ellipse Einllufs haben,ohne diese Ellipse selbst merklich zu verändern. Nach einer län-geren Zeit aber wird die blofse Aenderung des Ortes in der ur-sprünglichen Ellipse nicht; mehr hinreichen , um die Rechnungmit den Beobachtungen in Uebereinstimmung zu bringen. AmEnde dieser Zeit wird nähmlich der Planet, wenn jptzt die stö-rende Kraft plötzlich zu wirken aufhörte , zwar noch eine Ellipseum die Sonne beschreiben , aber diese wird durch die bisherigeWirkung der störenden Kraft von der vorhergehenden ursprüng-lichen Ellipse in ihrer Gestalt und Lage verschieden seyn. LieWirkung des Planeten nF wird also nicht blofs den Ort des ge-störten Planeten in seiner ursprünglichen Ellipse , sondern siewird auch die Elemente dieser Ellipse allinählig ändern , undda diese letzten Aenderungen ihrer Natur nach viel langsa-mer vor sich gehen, als die ersten; da sie, wenn sie überhaupt