1 1 2
liaue Versuche, welche unten erklärt werden sollen , dafs dieserKaum l'vir den Ort der Oberlläche der Erde, dessen geographi-sche Breite 9 ist, sey
l g .= i5,o5i37 - 4 “ 0.0II177 Sin® [9 Pariser Fufs, also für dieBreitö 9 — 45 °
£ g = 15.09 22 Pariser Fufs.
Aus den vorhergehenden Gleichungen lassen sich alle hiehcrgehörenden Aufgaben auflösen. Ist z. B. ein Körper durch denKaum von x Schuhen gefallen, und man sucht die Zeit, welcheer dazu brauchte, so ist diese Zeit
und die am Ende des Falles erlangte Geschwindigkeit istv = S l = V 2 >gx
d. li. mit der am Ende seines Falles erlangten Geschwindigkeitwürde er in gleichförmiger Bewegung in jederSecunde denKaum gt zurücklegen.
Für Körper, welche in der Richtung der x, d, h. senkrechtaufwärts geworfen werden , ist g negativ , also
v = a — gt
die Geschwindigkeit für die Zeit t, wenn a die anfängliche Ge-schwindigkeit bezeichnet, und
x = at— J gt®
für die in der Zeit t erreichte Höhe x. Her Körper wird so langesteigen, bis seine Geschwindigkeit Null ist. Hie Zeit seines Stei-gens ist dahex^
a
t' —. --
S
und die gröfste Höhe, die er erreicht, ist
a®
x< = —
U S
Von diesem höchsten Punkte wird der Körper wieder zu fallenanfangen, und wenn er durch die ganze Höhe x' gefallen ist,so wird er die Geschwindigkeit
v< — \/ 2 gx/ r= a‘
d. h. seine anfängliche Geschwindigkeit haben. Um daher einenKörper auf eine gegebene Höhe zu bringen, mufs man ihm dieanfängliche Geschwindigkeit geben, weiche er durch den Falldurch dieselbe Höhe erhalten würde.