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Barfüßele
Seite
229
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18 . Das erste Herdfeuer.

Amrei war unterdeß wie traumverloren dahin gegan-gen. Sie schaute wie fragend nach den Bäumen auf:die stehen so ruhig auf dem Fleck und die werden sostehen und auf dich niederschauen, Jahre, Jahrzehnte,dein ganzes Leben lang als deine Lebensgenossen; undwas wirst du derweil erfahren!

Amrei war aber doch schon so alt geworden, daß sienicht mehr nach einem Halt in der Außenwelt tastete.Es war schon lange, seitdem sie mit dem Vogelbeerbaumgesprochen hatte. Sie wollte ihre Gedanken wegbannenvon Allem was sie umgab, und doch starrte sie wiederhinein in die Felder, die ihr eigen werden sollten undwollte sich immer vordenken, was nun kommen sollte:Eintritt und Empfang, Anrede und Antwort, hin undher. Wie ein Wirrwarr von tausend Möglichkeitenschwirrte Alles uni sie her und sie sagte endlich fastlaut und der Silbertrabwalzer spielte sich ihr im Kopfe:Was da, was da, vorher besinnen? Wenn aufge-spielt wird tanz' ich, Hopser oder Walzer. Ich weißnicht wie ich die Füße setze, sie thun's allein; und ichkann mir's nicht denken, und ich will mir's nicht denken,wie ich vielleicht in einer Stunde den Weg da wieder