16 . Sitücrtrab.
„Nicht wahr, es ist kein Traum? Wir sind beide miteinander wach, und morgen wird's Tag und dann wiederein Tag und so tausendmal fort?" So sprach Barfüßelemit dem Lux, der bei ihr verblieben war, während Jo-hannes drinnen im Stall den Schimmel aufschirrte. Jetztkam er heraus, packte den Sack auf und sagte: „Dasitz' ich drauf und du sitzest vor mir im Sattel."
„Laß mich lieber auf meinen Sack sitzen."
„Wie du willst."
Er schwang sich hinauf, dann sagteer: „So, jetzt trittauf meinen Fuß, tritt nur fest drauf und gicb mir deinebeiden Hände," und leicht schwang sie sich hinauf und er-hob sie empor und küßte sie und sagte dann: „Jetztkann ich mit dir machen was ich will, du bist in ineinerGewalt."
„Ich fürchte mich nicht," sagte Barfüßele, „und dubist auch in meiner Gewalt."
Schweigend ritten sie mit einander durch das Dorfhinaus. Im letzten Hause brannte noch ein Licht, dortwachte die Todteugräberin bei der Leiche der Marann'und Johannes ließ Barfüßele sich auSweincn.
Erst als sie über den Holderwasen ritten, sagte