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„Ja, ich bin nirgends daheim," sagte Dann, dem esfast wohl that, immer noch mehr unglücklich zu sein.Jetzt konnte es doch Niemand läugnen, daß es keinemMenschen auf der Welt schlechter ginge als ihm.
Barfüßele kämpfte noch dagegen, aber sie sah bald,hier half nichts, das Gesetz war wider sie und nun be-theuerte sic,, daß ihr eher das Blut unter den Nägelnhcrvorfließen solle, che sie je wieder etwas für sich undihren Bruder von der Gemeinde annehme und sie ver-sprach alles Erhaltene zurückzuerstatten.
„Soll ich das auch in's Protokoll nehmen?" fragteder Gemcindeschreiber die Umsitzenden und Barfüßele ant-wortete: „Ja, schreibet's nur, bei euch gilt ja doch nurdas Geschriebene." Barfüßele Unterzeichnete das Proto-koll, aber als dieß geschehen war, wurde dennoch Dannverkündet, daß er als Fremder die Erlaubniß habe: dreiTage im Dorfe zu bleiben, wenn er bis dahin kein Un-terkommen gefunden, werde er ausgewiesen und nötigen-falls mit Zwangsmitteln über die Grenze gebracht.
Ohne weiter ein Wort zu sagen verließ Barfüßelemit Dann das Nathhans und Dann weinte darüber, daßsie ihn unnöthig gezwungen habe, ins Dorf zurückzukehren;er wäre besser im Walde geblieben und hätte sich dadurchden Spott und jetzt den Kummer erspart, zu wissen, daßer aus seinem Heimathsorte als Fremder auSgewiesen sei.Barfüßele wollte ihm erwiedern, daß es besser sei, wennman Alles klar wisse und sei es auch das Herbste, abersic verschluckte das, sie selber fühlte, daß sie alle Kraftbrauche, um sich aufrecht zu erhalten; sic fühlte sich auchansgewiesen mit ihrem Bruder und sie empfand es, daßsie einer Welt gegenüber stand, die sich auf Macht undAuerbach, Barfüßele. 11