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zum Kohlenmathes im Walde? Hätte er sich nicht gleichim Dorfe gezeigt?"
Barfüßele hatte Zeit diesen Gedanken nachzuhängen,denn das Sackbändel war wahrhaft kunstmäßig verknotet,und nur ihrer gewohnten Geschicklichkeit und Uuablässig-keit gelang es, ihn endlich zu entwirren. Sie that Allesheraus was in dem Sacke war und mit zornigem Blickesagte sie vor sich hin: „O du Garnichts! da ist ja keinheiles Hemd mehr. Du hast jetzt die Wahl, ob du Bet-tcllump oder Lumpenbettler heißen willst."
Das war keine gute Stimmung, in der sie den Bruderzum erstenmale wieder begrüßen konnte, und dieser mochtees fühlen, denn er stand lauernd am Eingänge der Block-hütte, bis Barfüßele wieder Alles in den Sack gethanhatte. Dann trat er auf sie zu und sagte: „Grüß GottAmrei! Ich bringe dir nichts als schwarze Wäsche, aberdu bist sauber und wirst mich auch wieder . . . ."
„O lieber Darm, wie siehst du aus!" schrie Barfü-ßele und lag an seinem Halse, aber schnell riß sie sichwieder los und sagte:
„Um Gotteswillen, du riechst ja nach Branntwein.Bist du schon so weit?"
„Nein, der Kohlenmathes hat mir nur ein bischenWachholdergeist gegeben, ich Hab' auf keinem Bein mehrstehen können; cs ist mir schlecht gegangen, aber schlechtbin ich drum nicht geworden, das glaub' mir, ich kanndir's freilich nicht beweisen."
„Ich glaub' dir. Du wirst doch das Einzige was duauf der Welt hast, nicht betrügen? O wie verwildertund elend siehst du aus! Du hast ja einen großen Bartwie ein Scherenschleifer. Das leid' ich nicht, den mußt du