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krieg's schon heraus, wer das angestellt hat, der soll mir'sbüßen."
Mit geballter Faust und flammenrothem Gesicht standsie jetzt vor dem Kohlcmnathes. Dieser hob kaum dasAntlitz nach ihr, viel weniger daß er ein Wort redete; erwar, so lang die Sonne schien, fast immer wortlos undnur des Nachts, wenn ihm Niemand in's Auge sehenkonnte, sprach er viel und gern.
Barfüßelc starrte eine Minute in das schwarze Antlitzdes Köhlers und dann fragte sie zornig: „wo ist meinDami?"
Der Alte schüttelte mit dem Kopfe verneinend. Dafragte Barfüßele nochmals mit dem Fuße aufstampfend:„Ist mein Dami bei Euch?"
Der Alte legte die Hände aus einander und zeigterechts und links, daß er nicht da sei.
„Wer hat denn zu mir geschickt?" fragte Barfüßelcimmer heftiger: „So redet doch!"
Der Köhler wies mit dem rechten Daumen nach derSeite, wo ein Fußweg sich um den Berg hinzog.
„Um Gotteswillen, saget doch ein Wort," drängteBarfüßele vor Zorn weinend, „nur ein einziges Wort.Ist mein Dami da oder wo ist er?"
Endlich sagte der Alte: „Er ist da, dir entgegenge-gangen, den Fußweg," und gleich als hätte er viel zuviel gesprochen, preßte er rasch die Lippen zusammen undging um den Meiler.
Da stand nun Barfüßele und lachte höhnisch undwehmüthig über den einfältigen Bruder. „Er schickt nachmir und bleibt doch nicht an einer Stelle, wo man ihnfinden kann; und wenn ich jetzt den Weg hinauf gehe —