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Barfüßele
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Ich habe jetzt auch keinen," sagte Barsüßele,aberich bleib' dir gut dafür."

Sie ging schnell zurück ins Haus, bat die Neben-magd, an ihrer Statt des Abends die Kühe zu melken,wenn sie zum Abend nicht wieder da sei; sie müsse schnelleinen Gang machen. Mit Herzklopfen, bald im Zornauf Dami, bald in Wehmuth über ihn und sein Unge-schick, bald in Aerger, daß er wieder da sei und dannwieder in Vorwürfen, daß sie ihrem einzigen Bruder sobegegne, ging Barsüßele das Feld hinaus, das Thalhinab nach dem Moosbrunnenwald. Der Weg zum Koh-lenmathes war nicht zu verfehlen, obgleich man von deinFußweg abseits gehen mußte. Der Geruch des Meilersführte unfehlbar zu ihm. > Wie singen die Vögel in denBäumen und ein jammerndes Menschenkind wandelt drun-ter hin, und wie traurig muß es Dami sein, der dasAlles wiedersieht, und es muß ihm hart gegangen sein,wenn er keinen andern Ausweg mehr weiß, als heim undsich an dich hängen und dich aussaugen. Andre Schwe-stern haben von den Brüdern eine Hülfe und ich . . -Aber ich will dir jetzt schon zeigen, Dami, du mußt blei-ben wo ich dich hinstclle und darfst nicht zucken.

In solcherlei Gedanken ging Barsüßele dahin und warendlich beim Kohlenmathes angckommen. Aber sie sahhier keinen Menschen außer dem Kohlenmathes, der vorseiner Blockhütte beim Meiler saß und seine Holzpfeifemit beiden Händen hielt und rauchte, denn ein Köhlerthnt es seinem Meiler nach und raucht immer.

Hat mich Jemand zum Narren gehabt?" fragte sichBarsüßele.O das wäre schändlich! Was thue ich dennden Menschen, daß sie mich zum Narren haben? Aber ich