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Barfüßele
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Roßbuben; sie hatte Blicke und Worte, die den gleichenDienst thaten.

Barfüßele konnte der schwarzen Marann' nicht genugerzählen, was ihr die Nosel anthat im Hanse, und da siees zu Hause nicht thun konnte, ließ Barfüßele hier ihreZunge los und schalt auf die Nosel mit den heftigstenWorten. Schnell aber besann sie sich wieder und sagte:

Ach Gott, das ist nicht recht, die macht mich jetztauch so schlecht, daß ich solche Worte in den Mund nehme."

Die Marann' aber tröstete:Daß du so schimpfest,das ist brav. Schau, wenn man etwas Ekelhaftes sieht,muß man ausspeien, sonst wird man krank, und wenninan etwas Schlechtes sicht und hört und erfährt, da mußman schimpfen, da muß die Seele auch ausspeien, sonstwird sie schlecht."

Barfüßele mußte lachen über die wunderlichen Trö-stungen der schwarzen Marann'.

Tag um Tag verging in alter Weise und man vergaßbald Hochzeit und Tanz und Alles was dabei geschehenwar. Barfüßele aber spürte ein ewiges Hinausdenken,das sie gar nicht bewältigen konnte.

Es war gut, daß sie der schwarzen Marann' Allesanvertrauen konnte.Ich meine, ich habe mich versündigt,daß ich damals so über Alles hinaus lustig war," klagtesie einmal.

An wem hast dich versündigt?"

Ich meine, Gott straft mich dafür."

O Kind, was machst du da? Gott liebt die Menschenwie seine Kinder. Giebt es für Eltern eine größere Freudeals ihre Kinder lustig zu sehen? Ein Vater, eine Mut-ter, die ihre Kinder fröhlich tanzen sehen, sind doppelt