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Barfüßele
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denn du noch da? Was thust denn du noch da? Barfüßelehatte heute eine ganze Lebensgeschichte erlebt. War denndas nur ein einziger Tag? Sie kehrte wiederum zurückzum Tanze, aber sie ging nicht mehr hinauf, sie gingallein heimwärts nach Haldenbrnnn, Wohl den halben Weg,aber plötzlich kehrte sie wieder um, sie schien nicht fortzu-können von dem Ort, wo sic so glückselig gewesen war,und sic sagte sich mir, es schicke sich nicht, daß sie alleinheimkehre. Sie wollte gemeinsam mit den Burschen undMädchen ihres Dorfes gehen. Als sie wieder vor demWirthshause in Endringen ankam, waren bereits Mehrereaus ihrem Orte versammelt. Und: So? Bist auch da,Barfüßele? das war der einzige Gruß, der ihr ward.Nun gab cs ein Hin- und Herlaufen, denn Manche, diegedrängt hatten, daß man heimkehre, tanzten noch oben,und jetzt kamen noch fremde Bursche und baten undbettelten und drängten, daß man nur noch diesen Tanzdableibc. Und in der That willfahrte man und Barfüßeleging mit hinauf, aber sie sah nur zu. Endlich hieß es:Wer jetzt noch tanzt, den lassen wir da! Und mit vielerMühe, mit Hin- und Herrennen war endlich die ganzeHaldcnbrunner Truppe beisammen vor dem Hause. EinTheil der Musik gab ihnen das Geleite bis vor dasDorf und mancher verschlafene Hausvater sah noch heraus,und da und dort kam eine hier verheiratete Gespielin,die nicht mehr zum Tanze ging, an das Fenster undrief: Glück auf den Weg!

Die Nacht war dunkel. Man hatte lange KieferspLneals Fackeln mitgenommen, und die Burschen, die sie tru-gen, tanzten damit auf und nieder und jauchzten. Kaumaber war die Musik znrückgekehrt, kaum war man eine