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„Freilich spielen sie noch, hörst du denn nichts?"
„Äa, jetzt, ja," sagte Amrei und sie hielten inne, ihrTänzer mochte fühlen, daß es ihr vor Glückseligkeit fastschwindelig zu Muthe werden wollte.
Der Fremde führte Amrei an den Tisch und gab ihrzu trinken, er ließ dabei ihre Hand nicht los. Er faßteden Schweden-Dukaten an ihrem Halsgeschmeide undsagte: „Der hat einen guten Platz."
„Es ist auch von guter Hand," erwiederte Barfüßele,„ich Hab' den Anhenker geschenkt gekriegt als kleines Kind."
„Von einem Verwandten?"
„Nein, die Bäuerin ist nichts mit mir verwandt."
„Das Tanzen thut dir wohl, wie es scheint?"
„O wie wohl! Denk' nur, man muß das ganze Jahrso viel springen und es spielt einem Niemand ans dazu.Jetzt thut das doppelt wohl."
„Du siehst kugelig rund aus," sagte der Fremde scher-zend, „du mußt gut im Futter steheu."
Rasch erwiederte Amrei: „das Futter macht's nichtaus, aber.wie's einem schmeckt."
Der Fremde nickte und nach einer Weile sagte er wie-der halb fragend: „Du bist des Bauern Tochter von ...?"
„Nein, ich dien'," sagte Amrei und schaute ihm festins Auge, er aber wollte das seine Niederschlagen, dieWimper zuckte und er hielt das Auge gewaltsam auf,und dieser Kampf und Sieg des leiblichen Auges schiendas Abbild dessen was in ihm vorging; er wollte fast dasMädchen stehen lassen, doch wie im Selbsttrotze sichzwingend sagte er:
„Komm', wir wollen noch einen tanzen."
Er hielt ihre Hand fest und nun begann von neuem