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Das ist ja der Reiter, der ihr heute Morgen begegneteund den sie so schnippisch abgefcrtigt. Alle Blicke sindauf ihn gerichtet, wie er die linke Hand auf dem Rücken,mit der rechten die silbcrbeschlagene Pfeife hält, sein sil-bernes Uhrbehänge tanzt hin und her, und wie schönist die schwarzsammtne Jacke und die schwarzsammtnenweiten Beinkleider und die rothe Weste. Aber schöner istnoch sein runder Kopf mit gerolltem braunem Haare, dieStirne ist schneeweiß, von den Angen an aber dasAntlitz tief gebräunt und ein leichter voller Bart bedecktKinn und Wange.
„Das ist ein Staatsmensch,'' sagte eine der altenFrauen.
„Und was hat der für himmelblaue Augen!" er-gänzte eine Andere, „die sind so schelmisch und so gut-herzig zugleich."
„Woher der nur sein mag? Aus der hiesigen Ge-gend ist er nicht," sprach eine dritte, und eine vierte fügtehinzu:
„Das ist gewiß wieder ein Freier für die Amrci."
Bartüßcle zuckte zusammen. Was soll das sein?Was soll das heißen? Sie wird bald belehrt was damitgemeint ist, denn die erste sagte wieder:
„Da dauert er mich, die Schmalzgräfin führt alleMannsleut' am Narrenseil herum."
Ja, auch die Schmalzgräfin heißt Amrei.
Der Bursche war mehrmals durch den Saal gegan-gen und ließ die Angen um und um schweifen, da plötz-lich bleibt er stehen, nicht weit von Barfüßele, er winktihr, es überläuft sic siedend heiß, aber sie ist wie festge-bannt, sie regt sich nicht. Und nein, er hat gewiß
Auerbach, Barfüßele. 0