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Barfüßele
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Holzhändler ließen Champagner knallen und brachten derEngländerin ein Glas, sie trank ans das Wohl des jungenPaares und wußte dann Jeden durch ein huldvolles Wortzu beglücken. In den Mienen aller Anwesenden standein stetiges wohlgefälliges Lächeln. Agy that manchemBurschen, der ihr im blumenbekräuzten Glase zutrank,mit Nippen Bescheid, und die alten Weiber in der NäheBarfüßeles wußten viel Lob von der englischen Frau zusagen und waren schon lange anfgestandcn, ehe sie sichihnen nahte und ein paar Worte mit ihnen sprach. Undals Agy wcggegangen war brach der Jubel, Singen,Tanzen und Stampfen und Jauchzen mit neuer Macht los.

Der Oberknecht des Rodelbanern kam auf Amrei zuund sie schauerte schon in sich zusammen, voller Erwartung,aber der Oberknccht sagte:

Da Barfußele, heb' mir meine Pfeif' auf bis ich ge-tanzt habe." Und viele junge Mädchen aus dem Ortekamen und von der einen erhielt sie eine Jacke, von derandern eine Haube, ein Halstuch, einen Hausschlüssel,Alles ließ sie sich aufhalsen und sie stand immer mehrbepackt da je mehr ein Tanz nach dem andern vorüber-giug. Sie lächelte immer vor sich hin, aber es kam Nie-mand. Jetzt wurde ein Walzer aufgespielt, so weich,das geht ja wie wenn man drauf schwimmen könnte, undjetzt ein Hopser, so wild rasend, hei! wie da Alles hüpftund stampft und springt, wie sie Alle in Lust hoch aufath-men, wie die Augen glänzen und die alten Weiber die inder Ecke sitzen, wo Amrei steht, klagen über Staub undHitze, gehen aber doch nicht heim. Da. . . Amrei zucktzusammen, ihr Blick ist auf einen schönen Burschen ge-heftet, der jetzt stolz in dem Getümmel hin und hcrgeht.