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sündigen, daß man Gedanken über sich kommen läßt, dienicht recht sind."
„Za, ja, du hast Recht," sagte die Bäuerin, „aberwart' noch, sitz' noch still, ich will dir meinen Anhenkcrholen und den will ich dir um den Hals thun."
„Nein, um Gotteswillen nicht; ich trage nichts wasnicht mein ist. Ich thät' mich in den Boden hinein schä-men vor mir selber."
„Ja, aber so kannst du nicht gehen Oder hast duvielleicht noch selber Etwas?"
Barfüßele erzählte, daß sie allerdings einen Anhenkerhabe, den sie als Kind von der Landfriedbäucrin erhalten,der aber wegen Dami's Auswanderung verpfändet sei beider Wittwe des Heiligenpslegers.
Barfüßele mußte nun stillsitzen und versprechen, sichnicht im Spiegel zu sehen, bis die Bäuerin wieder käme,die nun fort eilte, um das Kleinod zu holen und selberfür das Darlehen zu bürgen.
Welche Schauer flössen nun durch die Seele Bar-füßelcs wie sie nun so da saß, sie, die allzeit Dienendenun bedient, und in der That fast wie verzaubert. Siefürchtete sich fast vor dem Tanze, sie war jetzt so gut undso freundlich behandelt — wer weiß wie sie herumgestoßenwird und Keiner sieht nach ihr um, und all ihr äußererSchmuck und ihre innere Lust ist vergebens! „Nein,"sagte sie vor sich hin, „und wenn ich weiter nichts habeals daß ich mich gefreut habe, das ist auch genug; undwenn ich mich gleich wiederum ausziehcu und daheim blei-ben müßte, ich wäre schon glückselig."
Die Bäuerin kam mit dem Schmucke und das Lobdes Schmuckes und Schimpfen auf die Heiligenpflegerin,