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den Weg. Er kam, wie vorauszusehen war, mit leererHand zurück, denn des Scheckcnnarren erste Frage warnatürlich: was denn der Rodclbauer gebe, und als diesergeradezu sagte, daß er sich vor der Hand zu nichts ver-stehe, war das der gewiesene Weg und der Schcckenuarrblieb auch auf demselben. Als Barfüßcle der schwarzenMarann' ihren Kummer über diese Hartherzigkeit klagte,traf die Alte die Spitze der Empfindung, indem sie sagte:„Ja, so sind die Menschen! Wenn morgen Einer insWasser springt, und man zieht ihn todt heraus, da sagtein Jedes: hält' er mir's nur gesagt, was ihm fehlt, ichhätt's ihm ja gern gegeben und ihm in Allem geholfen.Was gab' ich nicht drum, wenn ich ihn wieder ins Lebenbringen könnte! — Aber ihn beim Leben erhalten, dazuwollte sich keine Hand aufthun."
Und seltsam, eben dadurch, daß sich Barfüßele dieganze Schwere der Dinge immer voll auf that, lernte siesie leicht ertragen. „Drum muß man sich nur auf sichselbst verlassen," war ihr innerer Wahlspruch, und stattsich Niederdrücken zu lassen von Hindernissen, wurde siedadurch immer nur schnellkräftigcr. Sie raffte zusammenund machte zu Gelde, was sich nur thuu ließ, undder reiche Anhenker, den sie einst von der Landfried-bäuerin erhalten, wanderte zur Wittwe des alten Heili-genpflcgers, die sich in ihrem Wittwenstande an einen:ergiebigen Wucher auf Faustpfänder erfreute. Auch derDukaten, den sie einst dem Oberbaurath auf dem Kirch-hofe nachgeworfen hatte, wurde jetzt wieder gefordert undseltsamer Weise erbot sich jetzt der Rodelbauer, beim Ge-meinderath in dem er saß, eine namhafte Unterstützungfür den answandernden Dami zu erwirken. Mit öffentlichen