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Es waren schreckliche Beispiele dieser Art in der Ge-gend vorgekommen, nnd Barfüßcle flammte darum dop-pelt im Zorn auf, weil auch ihr Bruder sich zu den ausdem Verstecke Schießenden hatte gesellen wollen. Darumwar sie jetzt doppelt freudig, als sic den bösen WillenDami's besiegt hatte; denn tiefer als alle Wohlthat erquicktdas innere Gefühl, einen Andern von Laster und Irrwegzurückgeführt zu haben.
Mit der ganzen sichern Klarheit ihres Wesens erwogsic nun alle Umstände. Die Frau des Ohms hatte anihre Schwester geschrieben, daß cs ihnen wohl gehe, nndso wußte man den Aufenthaltsort des Ohms.
Die Ersparnisse Dami's waren sehr gering, und auchdie Barfüßeles reichten nicht voll ans. Dann sprach da-von, daß ihm die Gemeinde eine namhafte Beisteuer gebenmüsse; die Schwester wollte nichts davon wissen, und siesagte: „Das soll das letzte sein, wenn alles Andere fehl-geschlagen hat." Sic erklärte nicht, was sie noch sonstversuchen könne. Ihr erster Gedanke war allerdings, sichan die Landfriedbäuerin in Zusmarshofen zu wenden;aber sie wußte, wie solck ein Bettelbrief einer reichenBäuerin erscheinen müsse, die vielleicht auch nicht einmalbaar Geld habe; dann dachte sie an den Nodelbauer, derihr versprochen hatte, sie in sein Testament zu setzen, ersollte ihr jetzt das Zngedachte geben, und wenn es auchweniger sei. Dann fiel ihr wieder ein, daß man vielleichtden Schcckennarren, dem es jetzt wieder überaus Wohlerging, zu einer Beisteuer bewegen könne. Sie sagte vonalledem dem Dami nichts, aber wie sie sein Gewandmusterte, wie sie mit vieler Mühe der schwarzen Marann'von ihrer aufgcspeichcrten Leinwand ein Stück auf Borg