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Barfüßele
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befallen hatte; aber jetzt sprach sie nicht mehr mit demVogelbeerbaum, als ob er ihr Antwort geben könne, undaus allen lleberleguugen heraus lautete der Schluß:Erhat Recht, daß er geht; ich Hab' aber auch Recht, daßich da bleibe!" Sie freute sich eigentlich innerlich, daßDami einen so kühnen Entschluß haben könne; das zeigtedoch von männlicher Kraft, und that es ihr auch tief wehe,fortan vielleicht allein zu sein in der weiten Welt, sofand sie es doch recht, daß der Bruder mit gesundemMuth hinausgriff. Dennoch glaubte sie ihm noch nichtganz. Am andern Abend paßte sie ihm ab und sagteihm:

Sprich nur mit keinem Menschen von deinem Aus-wanderungs-Plan, sonst wirst du ausgelacht, wenn du'snicht ausführst."

Hast Recht!" sagte Dami,aber nicht deswegen;ich fürchte mich nichts davor, mich vor anderen Men-schen zu binden; so gewiß als ich die fünf Finger da ander Hand habe, so gewiß gehe ich ehe hier die Kirschenzeitig sind; und wenn ich mich durchbetteln und wenn ichmich durchstehlen muß, daß ich fortkomme. Nur das Einethut mir weh, daß ich fort muß und nicht dem Schecken-narren einen Tuck anthun kann, den er sein Lebeulangspürt."

Das ist die rechte Großmännigkeit," eiferte Barfüßele,das ist die echte Herzensliederlichkeit, einen Rachegedan-ken hinter sich zu lassen. Dort, dort drüben liegen un-sere Eltern, komm' mit, komm' mit auf ihr Grab undsage das dort noch einmal, wenn du kannst. Weißt, Wer-der Nichtsnutzigste ist? Wer sich verderben läßt. Gieb dieAxt her, du bist nicht Werth da die Hand zu haben, wo