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vortrefflich, und wenn sie auch manchen Ableger davonauf das Grab der Eltern, gepflanzt hatte, es wuchertealles doppelt nach, und die Nelken hingen in windenarti-gen Büscheln fast hinab bis auf den Laubengang der sichum das ganze Haus zog. Das weit vorgcncigte Stroh-dach des Hauses bildete aber auch einen vortrefflichenSchutz für die Blumen und wenn Barfüßele daheim war,fiel im Sommer kein warmer Regen, bei dem sie nichtdie Blumenscherben in den Garten trug, um sie dort ganznahe dem mütterlichen Boden vollrcgncn zu lassen. Be-sonders ein kleiner Rosmarinstock, der in dem Topfe war,den einst Barfüßele ans dem Holderwasen zum allgemei-nen Gebrauch bei sich gehabt hatte, besonders dieser Nos-marinstock war äußerst zierlich gekaut wie ein kleinerBaum, und Barfüßele ballte oft die rechte Faust undschlug die andre Hand darüber, indem sie vor sich hinsagte:
„Wenn's eine Hochzeit giebt von meinen nächsten, javon meinem Dami, dann steck' ich den an." Ein andererGedanke stieg in ihr auf, vor dem sie erröthete bis indie Schläfe hinein und sie beugte sich und roch an demRosmarin; wie einen Duft aus der Zukunft sog sie etwasaus ihm ein, sie wollte es nicht dulden und mit wilderHast versteckte sie das Rosmarinstämmchen zwischen dieandern großen Pflanzen, daß sie es nicht mehr sah undeben schloß sie das Fenster, da läutete es Sturm.
„Es brennt beim Scheckennarren in Hirlingen!" hießes bald. Die Spritze wurde herausgethan und Barfüßelefuhr auf derselben mit der Löschmannschaft davon.
„Mein Dami! mein Dami!" jammerte sie immer insich hinein, aber es war ja Tag und bei Tag konnten