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Barfüßele
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Menschen nicht in einem Brande verunglücken. Und richtig!als man bei Hirlingen ankam, war das Haus schon nieder-gebrannt, aber am Wege in einem Baumgarten standDami und band eben die beiden Schecken, schöne, statt-liche Pferde an einen Baum, und rings herum lief Allesscheckig, Ochsen, Kühe und Rinder.

Man hielt an, Barfüßcle durfte abstcigen, und miteinem:Gottlob, daß dir nichts geschehen ist," eilte sicauf den Bruder zu. Dieser aber antwortete ihr nicht undhielt beide Hände auf den Hals des einen Gaules gelegt.

Was ist? Warum redest du nicht? hast du dirSchaden gethan?"

Ich nicht, aber das Feuer."

Was ist denn?"

All mein Sach' ist verbrannt, meine Kleider undmein bischen Geld. Ich habe nichts als was ich auf demLeib trage."

Und des Vaters Kleider sind auch verbrannt?"

Sind sie denn feuerfest?" sagte Dami zornig.Fragenicht so dumm."

Barfüßcle wollte weinen über dieses harte Anlassendes Bruders, aber sie fühlte rasch, wie durch einen Na-turtrieb, daß Unglück sehr oft im ersten Anprall unwirsch,hart und händelsüchtig macht; sie sagte daher nur:

Dank' Gott, daß du dein Leben noch hast; des VatersKleider, freilich, da ist was mit verbrannt, was mansich nicht mehr erwerben kann, aber sie wären doch aucheinmal zu Grunde gegangen, so oder so."

All dein Geschwätz ist für die Katz'," sagte Dannund streichelte immer das Pferd.Da steh' ich nun wieder Gott verlaß mich nicht. Da, wenn die Gäule reden