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Barfüßele
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sei, was man mit ihm rede, wie man ihn empfange,und doch konnte sie sich das nicht oorstellen. Sie wäregern hingccilt und hätte gern allen Menschen gesagt, wiegut er sei und daß sie gegen ihn auch gut sein mögen;aber sie tröstete sich wieder, daß Niemand ganz und überallfür den Andern sorgen könne. Und sie hoffte, es würdeihm gut thun, daß er sich selber forthelfe.

Als es schon Nacht war, ging sie in ihre Kammer,wusch sich auf's Neue, zöpfte sich frisch und kleidete sichnochmals an, als ob cs Morgen wäre; und mit dieserseltsamen Verdoppelung des neuen Tages, begann ihr fastnochmals ein neues Erwachen.

Als Alles schlief, ging sie noch einmal hinüber zurschwarzen Marann' und ohne Licht saß sie Stundenlangbei ihr an dem Bette in der dunklen Stube; sie spra-chen davon wie das sei, wenn man einen Menschendraußen in der Welt habe, der doch ein Stück von einemsei, und erst als die Marann' eingeschlafen war, schlichsich Barfüßele davon. Sie nahm aber noch den Kübelund trug Wasser für die Marann' und legte das Holzauf den Heerd und so geschichtet, daß es am andernMorgen nur augezündet zu werden brauchte. Dann erstging sie nach Hause.

Was ist Wohlthätigkeit, die in Geldspenden besteht?Eine in die Hand gelegte Kraft, die wiederum von ihrentäußert wird. Wie anders ist es, die eingeborne Kraftselbst einzusctzen, ein Stück Leben hinzugeben und noch dazudas einzige das verblieben ist. Die Stunden der Ruhe,die Sonntagsfreiheit, die Barfüßele gegeben war, opfertesic alle der schwarzen Marann' und sie ließ sich dabeinoch zanken und schelten, wenn sie etwas gegen die