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Hand in Hand mit der Schwester das Dorf hinaus undBarfüstele suchte ihn zu erheitern, indem sie sagte:
„Weißt du noch, was ich dir da beim Backofen fürein Näthsel aufgcgebcn habe?"
„Nein!"
„Besinn dich: was ist das Beste am Backofen? Weißt'snicht mehr?"
„Nein!"
„Das Beste am Backofen ist, daß er das Brod nichtselber frißt."
„Ja, ja, du kannst lustig sein, du bleibst daheim."
„Du hast's ja gewollt, und du kannstauch lustig sein;wolle du nur recht."
Still geleitete sie ihren Bruder bis auf den Holder-wasen, dort beim Holzbirnenbaum sagte sie:
„Hier wollen wir Abschied nehmen. Behüt dich Gottund fürcht' dich vor keinem Teufel."
Sie schüttelten sich wacker die Hände und Dann gingHirlingen zu, Barfüßele nach dem Dorfe. Erst untenam Berge, wo Dami sie nicht mehr sehen konnte, wagtesie es, die Schürze aufzuheben und sich die Thränen abzu-trocknen, die ihr die Wangen hcrabrollten, und laut vorsich hin sagte sie:
„Verzeih mir's Gott, daß ich das von dem Alleinauch gesagt Hab'; ich danke dir, daß du mir einen Brudergegeben hast. Laß mir ihn nur, so lang ich lebe."
Sie kehrte in's Dorf zurück, es kam ihr so leer vor,und in der Dämmerung als sie die Kinder des Nodel-bauern einwiegte, konnte sie nicht ein einziges Lied überdie Lippen bringen, während sic sonst iumer sang wie eineLerche. Sie mußte immer denken, wo jetzt ihr Bruder