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Barfüßele
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zum erstenmale wieder vor sie kommt. Nein, das Hab'ich ja nicht sagen wollen. Komm, jetzt wirst schon wissen,wo wir noch hingehen wollen, wo du noch Abschied nehmenmußt; und wenn du nur eine Stunde weit fortgehst, dugehst doch aus dem Ort, und da muß man dort Abschiednehmen. Ist mir auch schwer genug, daß ich dich nichtmehr bei mir haben soll, nein, ich meine, daß ich nichtmehr bei dir sein soll; ich will dich nicht regieren, wiedie Leute sagen. Ja, ja, die alte Marann' hat doch Recht:allein, das ist ein großes Wort, das lernt man nichtaus was da drin steckt. So lang du noch da drübenüber der Gasse gewesen bist, und wenn ich dich oft achtTage nicht gesehen habe, was thuts? Ich kann dich jedeMinute haben, das ist so gut als wenn man bei einanderist; aber jetzt? Nun, es ist ja nicht aus der Welt. Aberich bitt' dich, verhebe dich nicht, daß du keinen Schadenleidest, und wenn du was zerrissen hast, schick' mir's nur,ich flick' und strick' dir noch, und jetzt komm', jetzt wollenwir auf den Kirchhof."

Dann wehrte sich dagegen und wiederum mit demVorhalte, daß es ihm schon schwer genug sei, und daßer sich's nicht noch schwerer machen wolle. Barfüßele will-fahrte auch diesem. Er zog die Kleider des Vaters wiederaus und Barfüßele packte sie in den Sack, den sie einstbeim Gänsehüten als Mantel getragen hatte und auf demnoch der Name des Vaters stand. Sie beschwor aberDami, daß er ihr den Sack mit nächster Gelegenheitwieder zurückschicke.

Die Geschwister gingen mit einander fort. Ein Hir-linger Fuhrwerk fuhr durch das Dorf. Dami rief es anund Packte schnell seine Habseligkeiten auf. Dann ging er