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bei einander standen, ließ sie auch nach einem alten Wort-spiele, obgleich man nicht recht daran glauben wollte, alsHexe betrachtet werden. Man sagte: sie melke ihreschwarze Ziege oft stundenlang und diese gebe immer garviel Milch, aber die schwarze Marann' ziehe während siemelke nur immer den Kühen dessen, den sie Haffe, dieMilch ans dem Euter, besonders auf des RodelbauernVieh habe sie es abgesehen, und die große Hühnerzucht,die die schwarze Marann' trieb, galt auch für Hexerei;denn woher nahm sie das Futter für sie, und woherkonnte sie immer Eier und Hühner verkaufen? Freilichsah mau sie oft im Sommer Maikäfer, Heuschrecken undallerlei Würmer sammeln, und in mondlosen Nächtensah man sie wie ein Irrlicht durch die Gräben schleichen;sie trug einen brennenden Spahn und sammelte die Re-genwürmer die da herausschlichen und murmelte allerleidabei. Ja, man sagte, daß sie in stillen Winternächtenmit ihrer Ziege und ihren Hühnern, die sie bei sich inder Stube überwinterte, allerlei wunderliche Gesprächehielte. Das ganze von der Schulbildung verscheuchtewilde Heer der Hexen- und Zaubergcschichten wachte wie-der auf und wurde an die schwarze Marann' geheftet.
Amrei fürchtete sich auch manchmal in langen stillenWinternächten, wenn sic spinnend bei der Marann' saßund man nichts hörte als manchmal das verschlafeneGluksen der Hühner und ein traumhaftes Meckern derZiege und es erschien in der That zauberisch, wie schnelldie Marann' immer spann. Ja, sie sagte einmal: „ichmeine mein Johannes hilft mir spinnen," und doch klagtesie wieder, daß sie in diesem Winter zum erstenmalnicht mehr so ganz und immer an ihren Johannes denke.