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Barfüßele
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kauft man in keiner Apothek'. Häng dich an nichts, ankeinen Menschen und an keine Sache, dann kannst dufliegen."

Die Reden der Marann' waren wild und scheu zu-gleich und sie kamen nur heraus in Dämmerzeit, wie dasWild im Walde.

Es gelang Amrei nur schwer, sich an sie zu gewöhnen.

Die schwarze Marann' konnte das Rückrufen nicht lei-den und hing das Schlaggewicht an der Uhr ganzaus, so daß die Uhr nur noch mit dem Pendelschlag hinund herpickte, aber keine Stunde mehr laut angab. Derschwarzen Marann' war das Sprechen der Uhr zuwider,ja sogar das Ticken störte sic und die Uhr blieb endlichganz unaufgezogcn, denn die Marann' sagte, sie habe allzeitdie Uhr im Kopfe und es war in der That wunderbar wie daseintraf. Sie wußte zu jeder Minute anzngeben, wie vieles an der Zeit sei, obgleich ihr das sehr gleichgültig seinkonnte; aber es lag eine besondere Gewecktheit in derHarrenden und wie sie immer hinaushorchte, um ihrenSohn kommen zu hören, so war sie eigenthümlich wach,und obgleich sie Niemand im Dorfe besuchte und mitNiemanden sprach, wußte sie doch Alles, selbst das Ge-heimste was im Dorfe vorging. Sie crrieth es aus derArt wie sich die Menschen begegneten, aus abgerissenenWorten. Und weil dies wunderbar erschien, war sie ge-fürchtet und gemieden. Sie bezeichnete sich selbst gernnach einem landläufigen Ausdruck als einealterlebteFrau," und doch war sie äußerst behend. Jahraus jahr-ein sie täglich einige Wachholderbeeren und man sagte:davon sei sie so munter und man sehe ihr ihre 66 Jahregar nicht an. Eben daß jetzt die beiden Scchse bei ihr