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kleine Birnen daraus geworden und schon färben sie sichroth und auch die giftige Eimbcere beginnt schon schwarzzu werden. Es kommen jene Hellen, schnittreifen Ernte-tage, wo der Himmel so wolkenlos blau, daß man denganzen Tag den Halbmond, und wie er sich dann fülltund wieder abnimmt, wie ein feingezirkeltes Wölkchenam Himmel steht. Draußen in der Natur Md im Men-schengemüthe ist es wie ein leises Athemanhalten voreinem Ziele.
Das war bald ein Leben auf dem Wege der durchden Holderwascn führt! Schncllrasselnd fuhren die leerenLeiterwagen dahin und darauf saßen Frauen und Kinderund lachten, auf- und uiedcrgehoben vom Schlittern desWagens wie vom Lachen, und dann fuhren die garbcn-beladcnen Wagen leise und nur manchmal krächzendheimwärts und Schnitter und Schnitterinnen gingen ne-benher.
Amrei hatte von der reichen Ernte fast nicht mehrals ihre Gänse, die sich manchmal in kecker Zudringlich-keit an die beladenen Wagen hersndrängten und eine her-unterhängende Aehre abrauften.
Wenn das erste Stoppelfeld draußen im Feldgebreitesich aufthut, kommt bei aller Freude über den eingeheimS-tcn Erntesegen doch auch eiu gewisses Bangen in dasMenschengemüth; die Erwartung ist Erfüllung geworden,und wo alles so wogend stand wird es nun kahl. DieZeit wandelt sich. Der Sommer wendet sich zur Neige.
Der Brunnen auf dem Holderwasen, in dessen Ab-fluß sich die Gänse behaglich tummelten, hatte das besteWasser in der Gegend und die Vorübergehenden ver-säumten selten, au der breiten Röhre zu trinken, während