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ich viel besser reden, und könnte auch Alles besser erkund-schaften. O lieber Gott, wie ist das Alles auf einmalso schwer."
Amrci setzte sich nieder am Baum und ein Buchfinkkam dahergctrippelt, pickte sich ein Körnchen auf, schautesich um und flog davon, lieber das Gesicht Amrei's krochetwas, sie wischte es ab. Es war ein Abgottskäfer. Sieließ ihn auf ihrer Hand herumkriechen, zwischen Bergund Thal ihrer Finger, bis er auf die Spitze des Fingerskam und davon flog. „Was der wohl erzählen wird woer gewesen sei, dachte Amrci, und so ein Thierchen hates gut: wo es hinfliegt, ist es daheim. Und hotch! wiedie Lerchen singen, die haben's gut, die brauchen sich nichtzu besinnen was sie zu sagen und was sie zu thun haben.Und dort treibt der Metzger mit seinem Hund ein Kalbaus dem Dorfe. Der Metzgerhund hat eine ganz andereStimme als die Lerche, aber freilich, mit Lerchensangkann man auch kein Kalb treiben."
„Wohin mit dem Füllen?" rief der Kohlenmathes ausseinem Fenster einem jungen Burschen zu, der ein schönesjunges Füllen am Halfter führte.
„Der Nodelbauer hat's verkauft," lautete die Ant-wort, und bald wieherte das Füllen weiter unten imThale. Amrei, die das hörte, mußte wiederum denken:„Ja, so ein Thier verkauft man von der Mutter weg unddie Mutter weiß es kaum; und wcr's bezahlt, der hat'seigen; aber einen Menschen kann man nicht kaufen undwer nicht will, für den giebt's kein Halfter. Und dortkommt jetzt der Nodelbauer mit seinen Pferden, und dasgroße Füllen springt neben her. Du wirst auch bald cin-gespannt. Und vielleicht wirst du auch verkauft. Ein Mensch