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Barfüßele
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ist so weh, daß ich fort soll. Ich habe doch hier nichtsund fast niemand, aber mir ist's, als müßt' ich aus demwarmen Bett in den kalten Schnee. Ist das, was mirso Weh thut, ein Zeichen, daß ich nicht fort soll? Istdas das rechte Gewissen, oder ist cs nur eine dummeAngst? O lieber Himmel, ich weiß es nicht. Wenn jetztnur eine Stimme vom Himmel kam' und thät' mirssagen."

Das Kind zitterte von innerer Angst und der Zwie-spalt des Lebens that sich zum erstenmal schreiend in ihmauf. Und wieder sprach sie halb, halb dachte sie, aberjetzt entschlossen:

Wenn ich allein wäre, da weiß ich fest, ich gingenicht, ich bliebe da; es thut mir zu weh; und ich kannmir schon allein forthelfcn. Gut, merk' dir das. AlsoEins hast du fest, mit dir selber bist dn im Reinen. Ja,aber was ist das für ein dummes Denken! Wie kannich mir's denn denken, daß ich allein wäre ohne den Dami?Ich bin ja gar nicht allein da, der Dami gehört zu mirund ich zu ihm. Und für den Dami wär's doch besser,er wäre in einer Vatersgewalt; das thät' ihn aufrichten.Wozu brauchst du aber einen Andern? kannst du nichtselber für ihn sorgen, wenn's nöthig ist? und wenn erso eingeheimst wird, ich seh' schon, da bleibt er sein Le-benlang nichts als ein Knecht, der Pudel für andereLeute; und wer weiß, wie die Kinder des Ohms gegenuns sind. Weil sie selber arme Leute sind, werden siedie Herren gegen uns spielen. Nein, nein, sie sind gewißbrav und das ist schön, wenn man so sagen kann: GutenTag, Vetter, guten Morgen, Bas'. Wenn ,nnr derOhm eins von den Kindern mitgebracht hätt', da könnt'