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folches in der Theorie 3 ft, io äufserft felrwierig, ja felbf«mmöglich es in der technifchen Ausführung bleibt.
§■ 337 -
Um den Branntwein-Nachlauf in einen Effig au vor»wandeln, der bey hinreichender Säure den reiallen undangenehmften GtTclnnack hat, fo dafs er dem WoineJIigau die Seite geitelil, und zu eben den Zwecken augewen-det werden kann, werden zuiörderlt die Gelafse, in wel-chen i»r , um zu lauern, aufgolteilt wird, wenn he neulind, und darin noch kein Eilig gefauert liat, gelauert,das ilt, mit einer dazu zweckdienlichen Säure durchdrun-gen, indem die Erfahrung zeigt, dafs dadurch die Bildungdes Eiligs lehr beiordert wird, ßey der Säurung der kaf-fer wird folgendergeftalt verfahren: Es wird Wein [lein,es fey rotlier oder weifser, felir fein gepulvert, und 9Lotli davon mit 3 bis 4 Quart gutem Runkelrüben - Nach-laufeflig, wenn folcher vorräthig ilt, in dell'en Ermange-lung aber , mit eben fo viel Weinellig in einem Hark ver-zinnten Kellel fo lange gekocht, als noch zu vermutlienilt, dafs lieh Weinlleiu darin auflöfen kann, worauf fol-cher neblt dem nocli nicht aufgeiüllen Weinlleiu kochendin das zu fäurende Gefäfs gegollen wird, welches, nach-dem man durch Schwenken dell’elben noch heller verinit-telft-eines reinen Lappen den eingegollenen Eilig an alleStellen der inner 11 Wände gebracht hat, beliens bedeckt,24 Stunden flehen bleibt, unter welcher Zeit, je öfter jeheller, die Seitenwäude des Gefäfses von neuem mit derdarin enthaltenen Säuren - Eliilligkeit benetzt werden.Nach Verlauf von 24 Stunden wird der mit Weiullein ge-kochte Eilig aus dem nun hinreichend eingefäuerten Säu-i imgslätl'e, das bis zum Gebrauche bedeckt liehen bleibt,gegollen, zum Kochen gebracht, und zumEiniäuern einesandern Säurungsgefäfses in der vorbefchriebenen Art wie-der angeweudet. Von fo leben eingefäuerten Gefäfsen mufseine hinreichende Anzahl vorräthig feyn, um den Nach-lauf, den mau zur Eüigwerdung anüelien will, in heb zufallen.
§. 338.
In jedes gelauerte Säurungsgefäfs werden 4o Quart desNachlaufs, den man bey der Ücllillation des Laufs zuBranntwein, und den zu der weitern Veredlung deifelben