die all hier gewonnenen Bläffer für y Rthlr den Cent-ner an eine groj’se Tabaksfabrike in llerrnfadt per-kauft worden , und endlich , daß Breslauer Tabaks-fabrikanten dafür in Quantitäten pon mehrern hundertCentnern S Rthlr. pro Centner geboten haben, alle-ßiret hiermit
Cuttern, den t. October iSoy.
Rudolph,
vereideter Königl. Fabriken - Confrolleur.
Die ßeltellungen auf Runkelrübenblätter waren im.verdolfenen Jahre 1806, lind lind in diefem fo beträcht-lich, dafs lie uni lehr vieles das Quantum, Welches ichaufbringen kann , überfteigen, wodurch, fo wie auch durchihren von Jahr zu Jahr lleigenden Verkaufspreis, ihr fort-dauernder hellerer Debit, fo wie ihre lieh immer mehrbellätigende Brauchbarkeit aufser allem Zweifel gefetztwird.
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Da aus der Erfahrung hervorgellt, dafs von demRunkelrüben-Anbau auf einen Morgen, tlieils durch Auf-fammlung der den Sommer hindurch an den Pilanzeti ab-fterbenden untern Blätter, tlieils durch Abtrocknung dergröfsurn Blätter, die lieh kurz vor dem Ausuehmen derRunkelrüben an den Pilanzen befinden, 4 Centner abge-irockueter Blätter mit Gewifsheil. zu gewinnen liehen, undder Centner mit 5 , 6 bis 7 Rthlr. bisher bezahlt ■worden,fo ilt der reine Werth der Blätter von einem Morgen mitRunkelrüben angebauten Acker, nach Abzug der hüchhensauf 3 Rthlr. anzufetzenden Kolten des Abbtattens und desDörrens, die, weil die Blätter nicht fo wie die des Ta-baks auf Schnüre angereiht und auf Böden gehangen-, fon-deru nur auf die Stoppeln oder auf luftigen Böden dünneausgeilreut getrocknet werden dürfen, nicht einmal fohoch lieh belaufen, auf 17 Rthlr., felbft bey der Annah-me ihres allcrniedriglten Preifes von 5 Rtlilr. den Centner,feftzufctzsn.
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Weil ich keinen vernünftigen Ori,ind auffinden kann,aus weichem ich eine feit 4 Jahren beflätigle, und im-mer mehr lieh bellätigende höhere Benutzung der Run-