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Die Farbe diefcr Wurzelblätter ift verfcliieden , hellgrünbey weilsen, gelbgrün bey gelben, rüthlich bey rothenund weifsen, und roth bey ganz rotlien Runkelrüben.
§. 68 .
Sobald der mit Runkelrüben beftellte Acker ficli mitUnkraut überzieht, wird er gejätet, welches bey lehr un-reinem Acker , und einer Witterung, welche das Aufge-hen des Runkelrübenfaftes verzögert, oft fchon nöthigwird, wenn die Rübenpflanzen noch lehr klein und kaumvierblätlrig find, ln dieiem Falle ift das Jäten iehrmüh-fain und zeitraubend, weil man viel Sorgfalt darauf wen-den mufs , um mit dem Unkraut nicht zugleich die fchwa-chen Rübenpllanzen auszuziehen. Rey einem reinerenAcker hingegen, wo das Unkraut weniger häufig iit, undman daher mit defTen Ausrottung länger Anhand nehmenkann, ohne zu befürchten, dafs es die Rübenpllanzen er-lticke , ift diefes Jäten weit weniger befchwerlich, undman wird in viel kürzerer Zeit damit fertig, weil die Rü-benpllanzen mehr in die Augen fallen, und man nicht inGefahr lieht, lie mit dem Unkraut zugleich auszuziehen,
§■ 69 .
Wenn man ftatt des langweiligen Jätens die erlte Rei-nigung des Rübenackers nach dem Aufgehen des Saamensdurch Behackung mit der llaudhacke verrichten kann, fogewinnt man, weil diefes gefchwinder verrichtet wird;an Zeit und Arbeitskolten. Rey einem recht reinen Acker,auf welchem das Unkraut ficli nur fparfam zeigt, und nichtdie Rübenpllanzen fo überwächft, dafs man lie nur mitMühe herausiindet, läfst lieh folches jedoch nur thun.
§. 70.
Nach dem Reinigen dps durch Ausfäen bellellten Rü-benackers , es fey, dafs l'olclies durch Jäten oder mit derHandhacke gefchehen, waebfen die Rübenpllanzen weitfchnelier. Wenn folche gröfstentheils feelis ßläLter haben,lb werden die Beete durchgegangen, die auf einer Stelledicht zufnmmenltehenden .Pflanzen , welche aus den Kör-nern , die in einer Saamcnhülle eingefchlolfen waren , auf-gegangen find, verzogen , fo dafs nur eine einzelne Pllanzeflehen bleibt; auch werden die in weniger als neunzölli-