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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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»: In R iickfleht der Geftalt der Wurzeln fand lieh die.Verfchiedenheit, dafs lie bald fpindel förmig, bald bim-förmig waren; erltere gehen zu letztem durch lehr vielAbltufmigen über.

2. ln der Farbe fallen die Wurzeln der Runkelrüben felirverfchieden aus. Sie lind entweder, tuwohl auf derOberil liehe als im Innern, ganz weifs ohne all« Beynii-fchung von Roth.

Oder im Fleifche weifs, und auf der Oberfläche ent-weder nur an einigen Stellen, befonders nach oben, fowie auch durchgehends, hellroth gefärbt.

Oder lie haben bey weifsem Fleifche eine dunklereund felir verfchieden niiancirte, zuweilen in das Orange * Jlallende Rinde, deren Farbe lieh in einer bald llärkern»bald geringem Dicke der Rinde fortpilanzt.

Oder lie haben, bey rothgefärbter Oberfläche undgriifstentheils weifsem Fleifche, mehr oder weniger,hellere oder dunklere, roth gefärbte Stellen , niehren-theils aber rothe , concentrifche , verfchieden niiancirteRinge, die durch ihre mindere oder gröfsere Entfernungvon einander, und durch die Verfchieden heit ihrerBlaute lieh unterfcheiden. Man bemerkt diele gefärb-ten Ringe am beiten auf der Fläche der Querfehnittc derRüben. Sind lie fehr nahe an einander, fo bemerktman kaum die weifsen Zwifckenräume, und die Wur-zel fclieint mehr oder weniger gleichmäfsig roth gefärbtzu feyn. Bey Rüben mit ganz weifser Oberlläche fandich diefe gefärbten Ringe gar nicht.

Oder durch eine gelbe Farbe der Rinde bey weifsemFleifche der Rübe.

Oder durch eine gräuliche Farbe der Rinde bey weif-fem Fleifche.

Oder durch gelbes Fleifch bey gleichfalls gelber Farbeder Rinde. Von dem gelben lindgrünen Mangold (Betalutea und Jieta paltide vircus L,inn. ) weichen (liefebeyden letzten Unterfpielarten der Runkelrüben dadurchab, dafs iic eine weit ftärkere und gröfsere Wurzelhaben.

*) Tch halte (liefe Rüben mit einer rothen, ins Orange fallendenllnuln und weifsem Fleifche für Baltarde des gelben Mangolds(Beta vulgaris lutea inaj. Linn.) und der weilsiieifehigen Kun-kelrühen mit dunkclroiiicr Kinde, wozu midi die Bcohaditungberechtiget, duts ich foicltc häufig durch den Anbau des .jaa-mens erhielt, den ich von diesen faamentragetiden , durch ein-ander liclieudcn Abarten gewannen haLtr.