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ßen. Durch diesen Vorschuß wollen sie aber ihr Han-delskapital nicht vermindern, sondern im Gegentheilevermehren. Sie würden nie zu einem neuen Darlehn,das der Staat eröffnet, sich unterzeichnen, wenn sienicht hofften, ihren Antheil an der Subscription aufder Stelle mit einigem Vortheile verkaufen zu können.— Dieß würde aber weit weniger möglich seyn, wennsie vom Staate für ihr vorgeschossenes Geld, anstattbeständiger Renten, -Leibrenten bekämen, sie möchtennun auf ihr eigenes, oder auf das Leben irgend einerandern Person gestellet seyn. Leibrenten auf ihre eige-ne Lebenszeit gestellt, würden sie immer mit Verlustverkaufen. Denn niemand, der mit einem andern ingleichem Alter und Gesundheitöumständen ist, wird ei-ne Leibrente, die auf das Leben dieses andern lauft, füreben den Preis kaufen, den er geben würde, wenn steauf sein eigenes Leben liefe. Ist die Leibrente auf dasLeben einer dritten Person gestellt: so ist sie freylich fürKäufer und Verkäufer von gleichem Werthe; aber die«ser Werth fängt von dem Augenblicke, da sie zuge-standen wird, zu fallen an, und sinkt immer mehr undmehr herab, je längere Zeit verstreicht. Sie kann al-so, als Fond, nicht so leicht von einem Eigenthümerauf den andern übergetragen werden, als eine immer-währende Annuität, deren Werth immer, oder fastimmer derselbe bleibt.
In Frankreich ist der Fall anders. Der Siß derRegierung ist nicht in einer Handelsstadt; — Kauf-leute machen also keinen so großen Theil der Staats-gläubigcr aus. Die Leute, welche hier der RegierungGeld borgen, sind größtentheils Finanzbeamten, Ge-neral«