chen Erfolge noch ober sollen sie auf den Verzehret.Obgleich diese lehiern Stempelgebührcn mit den enterngleichen Nahmen haben, und von denselben Beamteneingehoben werden: so gehören sie doch mit ihnen nichtzu einerlei) Gattung der Auflagen, und werden nicht auseinerley Fonds bezahlt.
Dritter Abschnitt.
Auslagen ouf den Arbeitslohn.
L^ecrLohn, welchen die untern Klassen der Arbeits-leute für ihre Arbeit bekommen, wird, wie ich schon indem ersten Buche zu zeigen gesucht habe, durch zweyUmstände unvermeidlich bestimmt: durch die Nachfragenach Arbeit, und durch den gewöhnlichen oder Mittel-preis der Lebensrnittel» So wie das Verlangen nach ar-beitenden Handen entweder wachst, abnimmt, oder un-verändert bleibt: so wird auch der Unterhalt des Arbei-ters entweder reichlich, kärglich oder mittelmäßig. Wieviel nun jedes Jahr der Arbeiter an Gelde bekommenmüsse, um sich diesen reichlichen, kärglichen, oder mit-telmäßigen Unterhalt erkaufen zu können: das hängt vondem Durchschnitts-Preise der Lebensmittel dieses Jah-res ab. So lange also beydes, die Nachfrage nachArbeit und der Preis der Lebensmittel unverändert bleibt,kann eine Auflage auf den Arbeitslohn keine andere Wir-kung h'ben, als diesen noch um etwas mehr zu erhöhen,als die Aussage betragt. Man sehe zum Beyspiele, aneinem gewissen Orte sey die Nachfrage nach Arbeit, undder Preis der Lebensmittel so beschaffen, daß dadurch
der