Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
417
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die Staatspapiere kaufen, um ihr Vermögen für ihreFamilien sicher unterzubringen, und die zum vorausfür eine entfernte Zukunft sorgen, verschmähen Papie-re, deren Werth mit jedem Jahre abnimmt; und aussolchen Personen besteht doch der größte Theil deyStockökäuftr und Stocksinhaber"). Alle Unterzeich-ner bey einem neuen Darlehn, welche ihre Unterzeich-nung so bald als möglich zu verkaufen die Absicht haben,ziehen eine immerwährende -Rente, die nur durchWiederbezahlung des Kapitals vom Parlamente abge-löset werden kann, einer gleichen, noch so lange dau-ernden, und dem Einziehen gar nicht unterworfenenZeitrente, weit vor. Jene behält immer einen glei-chen oder doch beynahe gleichen Werth. Sie ist alsoein Fond, der sich leichter von einem Eigenthümer aufden andern übertragen läßt.

Während der beyden vorhin erwähnten Kriegswurden Zeit- und Leibrenten fast immer nur als Prä-mien für die Unterzeichner bey einem neu eröffnetenDarlehn, oder als Zugabe zu der immerwährendenRente, oder Zinse, auf welche eigentlich das Darlehnaufgenommen wurde, bewilligt. Sie sollten nur diegcldreichen Leute anlocken, ihre Kapitalien zu demDac-llehn desto bereitwilliger herzugeben, nicht aber die ei-gentliche Bezahlung der Gläubiger ausmachen.

Die

*) Wir haben kein deutsches Work, welches dem englischenWorte 8rocl<s entspräche, das alle vom Staate ausgestellteSchuldverschreibungen, es sey auf immerwährende, auf Zeit-oder auf Leibrenten, es sey auf Wiederbezahlung eines geliehe-nen Kapitals nebst Zinsen, in sich faßte- A. d. U.

Smith. Unters, z. Th. F) tz