Kapitale gleich. Doch selbst diese großen Vortheilelockten nur wenige Käufer an: so groß war die Furcht,daß die durch die Revolution eingesetzte Regierung selbstnicht dauerhaft seyn mochte. Unter der Königin Annawurde Gels bey verschiedenen Veranlassungen, sowohlauf Leibrenten, alö auf Renten auf zwey und dreyßig,neun und achtzig, acht und neunzig und neun und neun-zig Jahre erborgt. Im Jahre 1619 wurden die Ei-genthümer der zwey und dreyßigjährigen Annuitäten be-wogen , anstatt derselben, Actien der Südstegesellschaftauf den Fuß anzunehmen, daß sie Hundert Pfund St.Actien für jede Annuität von ungefähr 8-L Pf. St. em-pfingen; wozu noch eine neue Quantität Actien kam,die sie zu Bezahlung der ihnen auf jene Annuitätenschuldigen Rückstände annehmen mußten. — ImJahre 1720 wurden die meisten andern, für einen be-stimmten, länger» oder kürzern Zeitraum bewilligtenAnnuitäten durch Subscrrvtion in einen gemeinschaftli-chen Fond vereiniget. Die langen Annuitäten beliefensich zu dieser Zeit auf 666,821 Pf. St. 8 Schill. ZxPftnn. des Jahres. Den fünften Januar 1775 be-trug der Usberrest davon, oder das, was damahls nichtstlbscribrrt worden war, nicht mehr als 136,455 PftSt. 12 Schill. 8 Pftnn.
In den beyden Kriegen von !?zy und 1755wurde gegen Annuitäten auf gewisse Zeit, so wie aufLeibrenten wenig Geld geborgt. Und doch ist eine Ren-te auf acht oder neun und neunzig Jahre beynahe so viel,als eine immerwährende Rente werth; und man solltealso, wie es scheint, darauf auch eben so viel Geld ge-,borgt erhallen können. Aber Personen, die deswegen