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3 (1799)
Entstehung
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der wenigen Pracht und Luxuswaaren, welche das Zeit-alter darboth; zum Theil legten sie es bey Seite, um zusammeln. Und was wollten sie auch anders mit demersparten Gelle anfangen, als es aufzuhäufen? Han-del oder Gewerbe zu treiben, war für einen Edelmannunanständig; und sein Geld auf Zinsen auszulohen,war es noch weit mehr, da die Gesetze es selbst verbo-then, und die öffentliche Meinung den Begriff von Wu-cher damit verknüpfte. Ueberdieß war es in jenen Zei-ten der Unordnung und der Gewaltthätigkeit sehr schick-lich, einen Schatz von baarem Gelde liegen zu haben,um in dem Falls, da man aus seinem Hause vertriebenwürde, damit nach einem Orte der Sicherheit auswan-dern zu können. Eben diese Furcht vor Gewaltthätig-keiten, welche es schicklich machte, einen Schatz zu sam-meln , machte es auch schicklich, ihn zu verbergen. DieMenge der gefundenen Schatze, von welchen die Ge-schichten der damahligen Zeiten reden, beweiset, wie ge-wöhnlich es seyn mußte, sowohl ansehnliche Geldsummenaufzuhäufen, und ungebraucht liegen zulassen, als siezu verheimlichen. Man sahe damahls das Recht derLandesherren, alle in ihrem Gebiethe gefundenen Scha-tze, deren Eigenthümer unbekannt waren, sich zuzueig-nen, als eine O.uelle beträchtlicher Einkünfte für sich an.Heut zu Tage würden alle in der Zeit eines Jahres durchganz Großbritannien gefundenen Schatze, selbst für einenwohlhabenden Edelmann nicht mehr einen wichtigen Zweigseines Einkommens ausmachen.

Dieselbe Neigung zu sparen und aufzuhäufenherrschte bey den Fürsten, wie bey den Unterthanen.Ich habe schon im vierten Buche bemerkt, daß bey

Völ-