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wird, glaube ich, finden, daß die Weine derjenigen Pro«vinzen die berühmtesten sind, in welchen die wenigstenEinschränkungen dieser Art statt finden. Ohne Zweifelermuntert der auögebreitetere Markt, der solchen Pro»vinzen offen steht, die Einwohner, sowohl zur bessernCulrur ihrer Weinberge, als auch zur nachmahligensorgfältigern Behandlung ihrer Weine.
N'cht Frankreich allein hat solche mannigfaltige undverwickelte Finanzgeseße. Das kleine Herzogchum Mai-land ist in sechs Provinzen, wovon jede ein eigenes Sy-stem von Consumtionsabgaben hat, — der noch kleinereStaat von Parma in drey oder vier getheilt. Unter ei-ner so ungereimten Verwaltung konnten nur Lander vondieser Fruchtbarkeit und unter einem so glücklichen Him-melsstriche, vor der äußersten Verarmung bewahrt bleiben.
Diese Auslagen auf Gegenstände der Consunuionkönnen entweder verwaltet, das heißt, von Beamtenerhoben werden, die von der Regierung angesetzt sind,und dieser Rechnung ablegen muffen. In diesem Fallewerden die Einkünfte des Staats in verschiedenen Jah-ren verschieden seyn, nachdem die Auflagen, wegen al-lerley Ursachen, bald mehr, bald weniger einbringen.Oder sie werden für eine bestimmte Summe verpachtet;wo dann der Pachter zwar die Verbindlichkeit auf sichhat, die Auflage auf die in den Gesetzen bestimmte Wei-se zu erheben: wo ihm aber doch erlaubt wird, die Ein-nahme-Officianten selbst zu bestellen, und übersiedleunmittelbare Aufsicht zu führen. Die Verpachtung kannnie die beste und wohlfeilste Art seyn, eine Auflage zuerheben. Außer allen den Summen, die zu Bezah-lung