Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
368
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gleich fruchtbaren, aber mit andern Früchten angebauetenArckern zu ziehen sind. Ware das erste: so würden baldmehrere Aecker, als bisher, mit Gersie besäet werden.Geschähe das andere, so würden Aecker, worauf bisherGerste gebauet worden ist, mit jenen mehr einbringen-den Früchten angebauet werden. Ein anderes ist es mitsolchen Erzeugnissen, die, weil sie einzig in ihrer Artsind, den Preis haben, welchen man einen Monopolien-preis nennen könnte. Eine Alistage auf solche Erzeug-nisse muß allerdings die Renke und den Gewinnst, wel-chen die damit angebaueten Ländereyen bisher bezahlthaben, vermindern. EineAnstage, zum Beyspiele, aufdiejenigen kostbaren Weine, die nur in einem so kleinenBezirke wachsen, daß die Ernte davon nie die Nachfra-ge der Käufer befriedigen kann, und deren hoher Preisdaher den Besitzern und den Andauern der sie erzeugen-den Weinberge eine weit höhere Rente und einen großemGewinnst verschafft, als gleich fruchtbare, gleich gut an-gebauete Ländereyen in der Nachbarschaft bringen,eine solche Austage, sage ich, würde auch diese Rente unddiesen Gewinnst vermindern. Denn weder könnten dieBesitzer, um sich schadlos zu halten, den Preis ihrerWeine noch mehr erhöhen, da gewiß dadurch der Absaßwürde vermindert werden: noch könnten sie den Anbauderselben ohne ihren Schaden einschränken, da sie dendazu bisher angewandten Boden mit keiner eben so ein-träglichen Frucht bebauen könnten. Als man denVorschlag that, den Zucker mit einer neuen Abgabe zubelegen, wendeten die Zuckerpfianzcr durchgängig ein,daß diese Abgabe nur sie drücken, und die Renten vonihren Pflanzungen vermindern würde, indem, wie siebehaupteten, es ihnen unmöglich seyn würde, ihren bs-

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