Z6Z
Wenn man die Auflagen auf das Malz vermehrte, unddie auf das Disiiliiren verminderte: so würde sowohl Ge-legenheit, als Versuchung zum Unterschlsife verringert,und folglich dadurch auch die Staatöeiiinahme vermehrtwerden.
Es hat seit einiger Zeit zu den Maßregeln der brik«tischen Polizey gehört, den Verbrauch geistiger Eeträn«ke, als der Gesundheit und der Sittlichkeit des gemeinenVolks gleich schädlich, so viel möglich, einzuschränken.Dieser Maxime zu Folge würde die Auflage auf das Di-stilliren nicht so weit herabgesetzt werden dürfen, daß da«durch der Preis der Branntweine vermindert würde.Diese möchten dann immer so theuer bleiben, als sie jegewesen sind; aber das Vier, dieses gejunde und stärken-de Getränke, könnte um ein beträchtliches wohlfeiler wer-den. Es wäre gar wohl möglich, aus diese Weise demgemeinen Manne eine der großem Lasten, über die ersich jeho beschwert, zu erleichtern, und doch die Skaat««ejnnahme zugleich zu vermehren.
Die Einwürfe, welche Doctor Davenant gegen die-se Veränderung in den jetzt bestehenden Accisegesetzenmacht, scheinen ohne Grund zu seyn. Sie laufen dar-auf hinaus: daß die neue Auflage, anstatt daß die ge«genwärtige aus die Gewinnste des Mälzers, des Brau-ers und des Schenkwirths ziemlich zu gleichen Theilenfällt, fast ganz allein auf die Gewinnste des Mälzersfallen würde; — daß der Mälzer die vorgeschosseneAuflage nicht so leicht in dem erhöheken Preise des Mal-zes würde wieder herausbringen können, als der Brauerund der Scheukwirth sie durch den erhöheten Preis desGetränkes herausbekommen könne; daß endlich eine so
hohe