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Ist hingegen die verminderte Einnahme eine Fol-ge des ermunterten Schleichhandels: so kann der Sa-che vielleicht auf zweyerley Wegen abgeholfen werden;entweder indem man die Versuchung zum Schleichhan-del vermindert, oder indem man die Schwierigkeitendesselben vermehrt. Das erste geschieht durch Herab-setzung der Gefalle, das andere durch eine weise und thä-tige, auf diesen Punkt gerichtete Polizey.
Die Erfahrung hat, so viel ich weiß, gekehrt, daßdie Aeclsegffetze, dem Gewerbe der Schleichhändlerweit mehr Einhalt thun, als die Zollgesetze. Viel-leicht wäre es möglich, den Schicichhande' auch beyden Zöllen weit schwerer zu machen, wenn man beyihnen ein der Acciss-Verwaltung so ähnliches System,als die Derlchüdenheit beyder Abgaben nur erlaubt,-ein-führte. Viele Leute glauben, dos; diese Neuerung garwohl möglich wäre, und wenige Schwierigkeiten verur-sachen würde.
Dem Kaufmanne, sagen sie, welcher dem Zoll un-terworfene Waaren einführt, könnte man die Wahl >reylassen, ob er sie in seine eigenen Waarengcwölbe brin-gen, oder sie in einem dazu ausdrücklich, auf seine oderauf öffentliche Kosten gewidmeten Magazine niederlegenwolle. Doch müßten sie im letztem Falle immer un-ter einem Schlosse bleiben, wozu der Zollbeamte denSchlüssel hätte, und das nie anders, als in dessen Ge-genwart geöffnet werden dürste. Wenn der Kaufmanndie Waaren in seine eigenen Magazine brächte: so müß-ten die Zollabgaben sogleich bezahlt, und keine Rück-gabe 'derselben müßte bey der Wiederausfuhr gestattet
werden.