Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
351
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consumirt werden, scheinen für jetzt folgende zu seyn:Wein und gebrannte Wasser; einige Erzeugnisse ausNordamerika und den westindischen Inseln, Zucker,Rum, Tobak, Cacaobohnen u. s. w. und einigeostindische und chinesische Waaren, wie z. B. Thee,Porzellan, alles Gewürz, allerley gewebte Zeuge u. dgl.Die Abgabe von diesen Artikeln macht vielleicht dengrößten Theil der jetzigen Zolleinkünfte aus. Die Ab-gaben, welche auf auswärtige Manufacturwaaren ge-legt sind, haben, (wenn man die wenigen zuvor ge-nannten ausnimm?,) nicht so wohl die Absicht, demStaate ein Einkommen, als unsern Manufackurisienein Monopol auf dem inländischen Markte zu verschaf-fen. Höbe man die Verbothe ganz auf, und legteman auf alle Waarenartikel solche mäßige Zollabgaben,als man nach der Erfahrung, zur Erhaltung der mög-lich größten Einnahme von jedem Artikel, für zuträg-lich befunden hat: so würden unsere Arbeiter noch im-mer einen beträchtlichen Vorzug vor dem Ausländer aufdem einheimischen Markte behalten; und der Staatwürde von vielen Artikeln, die ihm jetzt nichts einbrin-gen, beträchtliche Einkünfte ziehen.

Hohe Abgaben bringen oft, theils weil sie den Ver-brauch vermindern, theils weil sie den Schleichhandelbefördern, ein geringeres.Einkommen, als niedrigereAbgaben würden gebracht haben.

Kömmt die Verminderung der Zolleinnahme vonder Verminderung des Verbrauchs her: so kann nichtsdem Uebel abhelfen, als eine Herabsetzung der Ge-fälle.

Ist