Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
350
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linge nenn und Pfennige bezahlen, welches unge.fähr so viel macht, als wenn er fünf Subsidien, oderPoundage-Abgaben davon abgäbe. Der Zolltarif dertaxieren Waaren ist sehr weitlauftig, und enthalt viele)lrrikel, die jetzt wenig gebraucht werden, und daherauch '-wenig bekannt sind. Es ist deßhalb oft sehr un-gewiß, unter welche von diesen Rubriken diese oder jeneGattung von Waaren zu bringen, und was für eineAbgabe, dem zu Folge von ihr zu entrichten sey. Diedadurch veranlaßten Irrthümer haben zuweilen die Zoll-beamten zu Grunde gerichtet, und sehr oft den einfüh-renden Kaufleuten Mühe, Verdruß und Kosten verur-sacht. An Deutlichkeit und Bestimimheit flnd daherdie Zollgcsehe weit hinter den Accisegefttzen zurück.

Um zu bewirken, daß die meisten Mitglieder einerbürgerlichen Gesellschaft, nach dem Verhältnisse ihresAufwandes zu den öffentlichen Bedürfnissen beytragen,ist es nicht nöthig, daß jeder Artikel dieses ihres Auf-wandes beschützet werde. Die Summen, welche dieAeciscgcfälle einbringen, sind, wie mail allgemein glaubt,auf die Contribuenten eben so gleich vertheilt, ob gleichdie Accise nur einige wenige, sehr allgemeine, Csnsum-tionsartikel beschwert als die Summe aller bezahltenZollgefälle, ob diese gleich fast aus allen Arten der Waa-ren liegen. Viele Leute sind der Meinung, daß auchdie Zollabgaben, ohne die mindeste Verminderung derStaatseinkünfte, und zur großen Erleichterung des aus-wärtigen Handels, aus einige wenige Hauptartikel ge-legt werden könnte».

Die auswärtigen Waaren, die in Großbritannienam häufigsten gebraucht, und in der größten Quantität

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