Z4Z
Die Gewinnste fremder Kaufleute wurden mit ei-nem noch ungünstigem Auge angesehen, 'als die Ge-winuste der einheimistl-en. Es war also natürlich, daßman jene mit noch schwerern Auflagen belasten wollte,als diese. Dieser Unterschied zwischen den Abgaben,welche Fremde, und denen, welche Eingebohrnr inGroßbritannien zahlen müssen, hatte in Vorurtheilenund in der Unwissenheit seinen Ursprung, und wurde inder Folge durch den Monopoliengeist ausrecht erhalten,der unsern Kaufleuten, auf den in - und ausländischenMärkten einen Vorzug vor den Fremden verschaffenwollte.
Mit dieser einzigen Einschränkung wurden die al-ten Zölle ohne Unterschied, auf alle Waaren, der Noth-wendigkeit sowohl, als des Lupus, — auf die einge-führten sowohl, als auf die ausgeführten, gelegt. Daes bloß darauf abgesehen war, dem Kaufmanne seinenvorausgesetzten großen Gewinnst ein wenig zu beschnei-den: warum sollte die Art der Waaren, womit er han-delte, einen Unterschied in der Auflage machen? War-um sollte der Kaufmann, der Waaren aus dem Landeführte, mehr begünstiget werden, als der, welcher Waa-ren ins Land brachte?
Die alten brittischen Zölle theilten sich in dreyHaupkzweigc. Einer, und vielleicht der allerälteste, warder Zoll auf Wolle und Leder. Er scheint ganz ein Aus-fuhrzoll gewesen zu seyn. Als man anfing Wollen-Ma-nufacturen im Lande zu errichten: so wurde, damit derKönig ja nichts von dem Zolle, den er von der ausge-führten Wolle immer bekommen hatte, verlieren möchte,da diese Wolle nunmehr verarbeitet ausgeführt wurde,
P 4 ein