Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
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342
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dadurch nur einige wenige Arten von Waaren, sol.che nehmlich, die von sehr allgemeinem Gebrauche sind,besteuert. Ungewißheit findet bey dieser Art der Ausla-ge nicht im mindesten statt: weder in Absicht der Güter,welche ihr unterworfen sind, noch in Absicht der Sum-me, welche von jeder Waare zu bezahlen ist. DieAccise liegt fast durchaus auf Luxuöwaaren. Nur dievier oben benannten Ärmel, Salz, Seife, jeder undLichter, wozu man vielleicht noch das grüne Glas rech-nen kann, machen davon eine Ausnahme.

Die Zölle sind eine weit ältere Art der Abgaben, alsdie Accise. Sie heißen im Englischen customs (Ge-wohnheiten) ohne Zweifel davon, daß sie seit undenkli-cher Zeit immer bezahlt worden sind, ohne daß man ih-ren Ursprung eigentlich anzugeben wüßte. Ursprünglichhat man sie, wie es scheint, als Auslagen auf die Ge-winnste der Kaufleute angesehen. Wahrend der Bar-barey der Lehensanarchie wurden die Kaufleute, und über-haupt alle Einwohner der Städte für nicht viel bester,als für freygelaffene Sklaven angesehen, deren Perso-nen man verachtete, und deren Reichthum man benei-dete. Der hohe Adel, der es sich sehr gerne hatte ge-fallen lasten, daß die Gewinnsie ihrer eigenen Lehnsleutevom Könige besteuert wurden, war noch mehr damitzufrieden, daß dieser auch einer Klaffe von Leuten in denBeutel griff, die sie-hoch weniger in Schuh zu nehmengeneigt waren. In diesen Zeiten der Unwissenheit be-griff niemand, daß die Gewinnste der Kaufleute keinGegenstand sind, der sich unmittelbar besteuern laßt,oder mit andern Worten, daß alle solche Besteuerungenzuletzt, nur verdoppelt, auf die Consumemeu fallen.

Die