Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
339
Einzelbild herunterladen
 

3Z9

Gebrauche hat, zu bezahlen, als diese lange Annuitätauf einmahl abzukaufen. Denn wenn man deren Kauf»preis auch nur auf den Ertrag von fünf und zwanzigoder dreyßig Jahren sehte: so würde doch der Preis desSilbergeschirres um eben so viel Procente dadurch er-höhet werden. Auf gleiche Weise ist unstreitig schickli-cher, Häuser mit einer jährlichen Abgabe zu beleo.en, alseine hohe Abgabe von gleichem Ertrage, auf ihre Er-bauung und ihren ersten Verkauf zu legen.

Es ist bekannt, daß Matthias Decker den Vor-schlag that, alle Consumtionsartikel, auch die, welcheschnell, oder augenblicklich verbraucht werden, auf dieseWeise zu besteuern; und nicht die Auflage von denrKaufmanne vorschießen zu lassen, sondern dem Consu-menten eine bestimmte jährliche,Summe, für die Er-laubniß, diese Artikel zu gebrauchen, abzufordern. DieAbsicht seines Plans war, alle Arten des auswärtigenHandels, und insbesondere den Zwischenhandel dadurchzu befördern, daß der Kaufmann von der Nothwendig-keit befreyt würde, einen Theil seines Kapitals und sei-nes Credits auf das Vorschießen der Auflagen zu ver-wenden : wodurch er also in den Stand gesetzt werdenwürde, desto größere Summen dem Einkaufe der Waa-ren und den Kosten ihres Transports zu widmen. Abervier wichtige Einwürfe stehen der Ausführung dieses^ ' ^ ^ den Waaren schnellen

sie gelegt worden sind. Die Auflagen auf Bier undBranntwein, welche der Verkäufer vorschießt, wirdvon sämmtlichen Consumenten nach und nach bezahlt:

oder augenblicklichen Verbrauchsweit ungleicher ausfallen, als di

>S würden solche Taxendie, welche bisher auf

Y 2

aber