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drey Gulden, fünfzehn Stübers oder ungefähr sechsSchillings, neun lind einen halben Pfennig. Durchdiese und anders Auflagen der nehmlichen Art, sollen inHolland die nieisten Manufakturen zu Grunde gerichtetworden seyn "). Auch im Mailändischen, in demStaate von Genua, in dem Hcrzvgthum Modena, inden Herzogrhümern Parma, Piacenza und Guastalla,so wie im Kirchenstaate, finden ähnliche Auflagen statt.Ein französischer Schriftsteller "*) von einiger Bedeu-tung schlägt, um die Finanzen seines Staates zu verbes-sern, vor, an die Stelle aller andern Auflagen, dieseverderblichste unter allen einzuführen. So wahr ist es,was Cicero sagt, daß nichts so ungereimt sey, was nichteinmahl voU einem Philosophen wäre behauptet worden.
Auflagen auf Fleisch sind etwas noch gewöhnliche-res, als Auflagen auf Brot und Mehl. Es kann in-deß als zweifelhaft angesehen werden, ob Fleisch unterdie eigentlichen Nothwendigkeiten des Lebens gehöre.Die verschiedenen Gekreidearten, und andere Pflanzer?mit ihren Früchten und Wurzeln, geben der Erfahrungzu Folge, wenn sie mit Milch, Käse, Butter, oder irrden Landern, wo Butter nicht zu haben ist, — mitOel verbunden werden, eine so gesunde, reichliche,nahrhafte und stärkende Speise, das; der Mensch, ohneFleisch sehr wohl dabey bestehen kann. Auch fordertnirgends der Anstand, daß der Mensch Fleisch essenmuß, wie er an den meisten Orten fordert, daß erein Hemde oder ein Paar lederne Schuhe trage.
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