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Schande machte, barfuß gehen können. In Frank-reich gehören Lederne Schuhe, weder für Männer nochfür Weiber, zu den Nothwendigkeiten des Lebens;Denn die gemeinen Leute beyder Geschlechter erscheinenöffentlich, ohne sich im mindesten dadurch erniedrigt zufühlen, bald in hölzernen Schuhen und bald barfuß.
Unter Nothwendigkeiten des Lebens begreife ich al-so nicht bloß diejenigen Dinge, welche durch die Na-tur,— sondern auch diejenigen, welche durch die ein-geführten Regeln des Wohlstandes, auch den niedrig-sten Klaffen der Gesellschaft nothwendig geworden sind.Alle übrigen Dinge rechne ich zum Luxus, ohne durchdieses Wort den allermindesten Tadel auf den mäßigenGebrauch derselben werfen zu wollen. Bier, zumBeyspiele, in Großbritannien, und Wein, selbst inDen Weinlandern, rechne ich Zum Luxus. Ein Mensch,von welchem Range er auch sey, kann sich dieser Ge-tränke, ohne daß es ihm Schande mache, enthalten.Die Natur macht ihren Gebrauch nicht zum Leben noth-wendig , und die Gewohnheit macht es nirgends zu ei-tlem Uebelstande, ohne sie zu leben.
Da der Arbeitslohn allenthalben durch die Nach-frage nach Arbeit, und den Mittelpreis der Lebensrnit-tel bestimmt wird; so wird jener Lohn erhöhet, wenndieser Preis steigt; vorausgesetzt, daß der Zustand derGesellschaft, der die Nachfrage nach Arbeit entwederfm Steigen, oder in der Abnahme, oder im Stille-stande erhält, unverändert bleibt M Eine Auflageauf die Waaren der ersten Nothwendigkeit erhöhet de-ren
*) Man sehe im ersten Buche dar achte Kapitel.