Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
302
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zsr

tung gehört die neulich in Großbritannien eingeführte,nach welcher für jeden männlichen Bedienten eine Euineebezahlt wird. Sie fällt am schwersten auf den Mittel-stand. Ein Mann, der des Jahrs zweyhundert PfundSt. Einkünfte hat, kann sich wohl einen einzelnen Be-dienten halten. Einer, der 10,00« Pfund St. desJahrs Einkünfte hak, wird gewiß nicht fünfzig Bedien-ten halten.

Abgaben, welche nur auf gewisse Gewerbe unddie m denselben zu machenden Gewinnste angelegt sind,können nie eine Aenderung im Zinsfüße hervorbringen.Niemand wird sein Geld demjenigen auf geringere Zin-sen leihen, welcher von seinem Gewerbe eine Austage zubezahlen hat, wenn er höhere Zinsen von dem bekommenkann, der keine Auflage bezahlt. Austagen hingegen,welche die Gewinnste in allen Gewerben, so weit als dieRegierung dieselben erreichen kann, treffen, werdeniti> vielen Fällen auf die Geldzinsen Einfluß haben. DerVinZtiäme, oder der zwanzigste Psenn-g in Frankreichist eine Auslage, die unserer englischen Lanktape entspricht,und so wie diese, auf Ländereyen, Häuser und beweglicheGüter gelegt ist. In sofern sie die Kapitalien betrifft,wird sie zwar nicht mit sehr großer Strenge, aber dochmit mehr Genauigkeit eingetrieben, als der auf dennehmlichen Gegenstand gelegte Theil der englischen Land.tape. Sie fallt in vielen Fallen ganz auf die Geldzinse».Auch ist in Frankreich der Zinsfuß oft durch die sogenann-ten contrncs clü ccmliitmion äe rente gesunken.Vermöge dieser Conkracte bezahlt der Borger eine be-ständige jährliche Rente, doch mit dem Bedinge, daß erdurch Zurückzahlung des Kapitals, sich so bald er will,

davon