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3 (1799)
Entstehung
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ein Monopol in ihrem Handel genossen, und wie alleMonopolisten gar bald sich unter einander zu einer nochgrößern Erhöhung der Preise, als die Bezahlung derAustage erforderte, vereinigt haben. Weit entfernt,daß die endliche Bezahlung dieser Austage denLadenhänd«lern zur Last gefallen wäre, würde sie dielen noch einenGewinn gebracht haben, weil sie sich von ihren Käufernnicht nur ihren Vorschuß, sondern noch Zinsen davonwürden haben wieder bezahlen lassen. Dieß waren auchin der That die Gründe, warum diese Austage bey Sei«ke gelegt, und an ihre Stelle bie Substdie von 1759gesetzt wurde.

Von Abgaben die auf den Gewinnst«» der im Acker-bau angewandten Kapitalien liegen, ist in Frankreichdie sogenannte Personen-Steuer, runle ^erkonneüs,ein Beyspiel; und vielleicht ist diese Anwendung derKapitalien nie härter belastet worden.

In dem zerrütteten Zustande von Europa, wie erwährend der Lehnöregierung war, mußte der Landesherrsich begnügen, nur denjenigen Steuern aufzulegen, diezu ohnmächtig waren, ihm die Bezahlung zu verwei-gern. Der vornehme Adel, ob er gleich geneigt genugwar, dem Landesherrn bey außerordentlichen Vorfallenbeyjustchen, weigerte sich doch, sich irgend einer im-merwährenden Austage zu unterwerfen; und der Lan-desherr war nicht mächtig genug, ihn dazu zu zwingen.In ganz Europa war der größte Theil der eigentlichenAnbauer des Landes in der Leibeigenschaft. Nach undnach gelangten sie in den meisten Ländern zur Freyheit.Einige von ihnen erwarben sich sogar ein kleines ländli-ches Eigenthum, das sie als ein Lehn von niedriger oder

unedler