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Kapitalien aus dem Lande wegschafft, entzieht er demsel-ben zugleich eine Hilfsquelle, die dessen Fleiß belebte.Durch angelegte Kapitalien wird das Land angebauet;durch selche weiden die arbeitenden Hände desselben be-schäftiget. Eine Auslage, welche die Geldkap-talienaus dem Lande treibt, würde, so weit diese Wirkungsich erstreckt, die Quellen des Einkommens für den Lan-desherr» sewohl, als die Einwohner austrocknen. Nichtbloß derjenige Theil jenes Einkommens, welcher in Ka-pitalzewinnsten besteht, sondern auch der, welcher ausder Landrente und dem Arbeitslöhne herkömmt, würdedadurch vermindert werden.
Daher haben auch die Staaten, welche die ausGeldkapitalien entstehenden Einkünfte zn bestimmen ver-sucht haben, keine strengen Untersuchungen über denBetrag dieser Einkünfte angestellt, sondern sich mir ei-ner mukhmaßlichen, und daher mehr oder weniger will-kührlichen Schätzung derselben begnügt. Die äußersteUngleichheit und Ungewißheit einer auf diese Weise ver-theilten Austage, kann nur durch die äußerste Mäßig-keit derselben vergütet werden: wenn nehmlich jeder sichso sehr unter dem Verhältnisse seines Vermögens bey derAuflage angesetzt findet, daß er sich wenig darum be-kümmert, ob ihm auch etwas mehr zugemuthet werde,als seinem. Nachbar.
In England sollte die sogenannte Landtage, ihrerAbsicht gemäß, Geldkapitalien nach eben dem Verhält-nisse, als Ländereyen besteuern. Wenn von kiesenderfünfte Theil ihrer Renten bezahlt wurde: so wellte manvon jenen den fünften Theil der Darlehnö-Zinsen erhe-ben. Damahls, als die Landtage zuerst eingeführt wur-
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